Projektwoche Kindergarten & Unterstufe - KUNTERBUNT

Die Projektwoche aus der Sicht der Kinder

Luca und Tim, 3. Klasse
Wir arbeiteten in Gruppen. Dort machten wir Wegweiser, Bienenhäuser und bohrten Löcher. Es gab auch leichte Verletzungen, jemand bohrte sich ein Loch in die Hose. Es war eine tolle Projektwoche. Eine Sportwoche wäre auch toll.

Enya, 3. Klasse
Am Donnerstag und am Freitag war ich bei Frau Nutter. Wir mussten Wegweiser schleifen, anmalen und beschriften. Die Schritte mussten wir auch zählen. Auf einem steht zum Beispiel «nach Hause». Rino führte Leonie und mich dafür mit dem Auto nach Hause, von da aus mussten wir die Schritte bis zum Schulhaus zählen. Es waren 746 Schritte.

Florian, 3. Klasse
Wie jedes Jahr, gab es auch jetzt eine Projektwoche. Aber diesmal war es eine spezielle Projektwoche. Wir haben das Schulhaus und den Kindergarten verschönert. Wir konnten auch extrem viel spielen, haben aber auch viel gearbeitet. Wir alle haben uns sehr viel Mühe gegeben.

Anaïs, 3. Klasse
Das war eine kunterbunte Projektwoche! Die Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse durften eine so wundervolle Woche erleben. Man konnte Zäune anmalen, Wegweiser basteln, Klötze bearbeiten, Windspiele basteln und noch vieles mehr. Jeden Morgen sangen einige Kinder ein Lied vor, danach erzählten die Lehrerinnen einen Abschnitt der Geschichte von «Zottel, Zick und Zwerg».

Jonah, 3. Klasse
Es gab verschiedene Posten und Gruppen in der Projektwoche. Da haben wir gemalt und gelacht und gespielt, es war eine schöne Woche. Auch im Kindergarten war es toll. Jetzt ist das Schulhaus kunterbunt, kommen Sie mal schauen! Wir freuen uns!

Lisa und Kimo, 3. Klasse
Jeden Morgen trafen wir uns im Klassenzimmer. Dann haben wir im Musikraum gesungen und einen Teil einer Geschichte gehört. Nachher arbeiteten wir in den Ateliers. Wir durften 2 Ateliers besuchen. Das zweite war besser, dort haben wir Gartenzäune angemalt.

 

 

 

 

Spiel des Lebens – die Regeln

Ein Theater der 6.Klasse Villnachern

Wie die Kinder aus dem Schulhaus sicher mitbekommen haben, haben wir, die 6.Klasse im Laufe des Winters an einem Theater geprobt und es dann Ende März aufgeführt. Wir führten es im Grossraum unseren Eltern, der 5.Klasse, der 4.Klasse und der 3.Klasse aus dem Schulhaus und einer Klasse aus Birmensdorf auf. Im Theater ging es um Regeln, wie der Titel schon verrät, aber es waren nicht nur normale Alltagsregeln, sondern zum Teil auch erfundene, wie zum Beispiel „Tornados wird telefonisch mitgeteilt, dass sie einen Schweizer Pass brauchen um in die Schweiz zu kommen.“ Im Verlauf des Theaters fanden ein paar Kinder, dass es langweilig ist mit diesen Regeln und dass man sich nicht mehr frei bewegen kann. Das zeigten wir, indem in der ersten Szene alle erstarrten. Darum gingen wir dann in die Gamewelt, weil dort alles besser sein sollte. In der Gamewelt steuerten Emrecan und Nelakxshan je ein Team. Emrecan gewann mit seinem Team, aber damit war die Szene nicht vorbei, denn Nelakxshan hatte nämlich einen Joker, der sein Team wieder heilte. Danach kämpften sie weiter, was dann für die Gamer langweilig wurde und sie hörten auf zu spielen. So toll ist die Gamewelt doch nicht... Später kam dann die Schiffszene. Die Idee war es, mit dem Schiff weit wegzufahren von allen Regeln, die es hier gibt. In dieser Szene ging es darum, dass Joris (der Captain) die Mannschaft rumkommandierte, was dann dazu führte, dass die Matrosen sich versteckten, damit Joris sie nicht findet. Aber er fand sie und sie mussten Deck schrubben bis der Sturm kam. Aber das Lustige daran war, dass sie eigentlich auf einem Spielschiff waren und plötzlich nach Hause mussten, weil die Eltern riefen. Sie verabredeten sich aber noch schnell für den nächsten Tag, dann verschwanden sie hinter der Bühne. Das Nachtessen hörte man dann nur. Am Schluss des Stückst sagte jeder noch eine Regel, die ihn aufregt oder die er nicht versteht und schmiss einen Papierflieger ins Publikum. Wir haben für dieses Theater etwa einen Monat lang jede Woche fast täglich geprobt und davor noch etwa drei Monate lang eine Lektion in der Woche. Das Theater ist entstanden durch die kleinen Szenen, die wir in den Theaterlektionen erfunden haben. So kamen wir zum Beispiel auf die Idee für die Gamewelt und den Kampf. Natürlich haben wir die ursprüngliche Idee noch abgeändert und verbessert. Aber nicht nur das, auch Frau Dätwyler gab Vorschläge, die wir einbauten, aber das Meiste war von uns. Die Theaterzeit war zwar anstrengend für das Hirn und den Körper, aber es ist trotzdem sehr schade, dass es schon vorbei ist. Anstrengend war es für das Hirn den Ablauf nicht zu vergessen. Das Theater war so toll, dass sicher jeder aus unserer Klasse sich an mindestens eine Szene erinnern wird. Und wenn es einmal ein Theaterkurs gibt, werden sicher ein paar daran teilnehmen. Während der intensiven Theaterzeit lernten wir uns in der Klasse gegenseitig noch einmal besser kennen. Und wenn dann einer nicht mitprobte, ging das ganze Theater irgendwie nicht. Das hat man bei Nelakxshan gemerkt, als er den kleinen Finger ausgerenkt hat bei der Probe und er darum einige Tage ausfiel.

Gianluca Hartmann, 6. Klasse